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Wenn der große Hunger kommt...


Hunger. Und ich meine nicht einfach nur Appetit, ich rede hier von richtigem Heißhunger. Das Gefühl kennen wir alle. Und genau das scheint mir die derzeitige Stimmungslage der Meerforelle zu sein. Mir kann´s recht sein.

Seit Wochen futtern die Hornhechte den Meerforellen die Beute vor der Nase weg. Wer zur Zeit eine Meerforelle fängt, findet meistens keine Nahrung in deren Magen. Dabei ist der Tisch unter Wasser reich gedeckt. Ich deute das als Indiz für die Übermacht der Hornhechte. Haben sie doch die Küste fest in ihrer Flosse. Und genau hier findet sich eine Chance für uns.

09.00h, Tilmans Meerforelle

Die gigantischen Massen an Hornhechten scheinen die küstennahen, kleinen, begehrten Beutetiere abzugreifen. Und wie jedes Jahr sind nach der ersten Ankunftswelle der Hornhechte die Meerforellen in der Defensive. Aber jetzt, ein paar Wochen später dreht sich das Blatt. Die Meerforellen greifen wieder rund um die Uhr an.

11.00h, 56er Rotbäckchen

Auch bei bestem Hornhechtwetter mit viel Sonnenschein lassen sich tagsüber die Mefos an der Küste blicken. Teils in guten Größen um im direkten Konkurrenzkampf zum Grünknochen zu jagen. Der Hunger scheint alle Hemmungen vergessen zu lassen.

12.00h bei strahlendem Sonnschein

Die letzten 1½ Wochen konnte ich an verschiedenen Spots wieder vermehrt auf Meerforellen treffen, an denen es zuvor nur Hornhechte gab. Es lohnt sich, jetzt anzugreifen. Auch tagsüber, bei strahlendem Sonnenschein.

16.00h zwischen vielen Hornhechten

Zickig ist die Meerforelle, die sich gerne wie eine Diva verhällt, zur Zeit nicht. Der Hunger scheint einfach zu groß zu sein. "Beißfreudig" beschreibt die derzeitige Lage eher. Wer sie findet, fängt.

#Fliegenfischen #Meerforelle #Ostsee

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