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Klassiker der Weltliteratur - Teil I


Klassiker der Weltliteratur zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie zwar jeder kennt, aber nur wenige sie wirklich gelesen haben. Hier ein Versuch daran was zu ändern.

Ernest Hemingways war Abenteurer, Kriegsberichterstatter, Großwildjäger und Fliegenfischer! Seine Biografie ist legendär, seine Bücher sind es auch. Für das Werk „Der alte Mann und das Meer“ bekam er 1953 den Pulitzer-Preis, gefolgt von dem Literaturnobelpreis 1954. Seine Novelle ist daher ein Stück weit Pflichtlektüre für jeden Meeresangler.

Es ist eine Geschichte über einen alten Fischer, dem nach Monaten glückloser Ausfahrt endlich ein riesiger Fisch an die Angel geht und der diesen Fang seines Lebens nach einem erschöpfenden Kampf wieder an das Meer verliert.

Was sich augenscheinlich als einfache und banale Story darstellen mag, entpuppt sich als ein Meisterwerk. Mit diesem Buch erreicht Hemmingway den Gipfel seiner Erzählkunst. Wo in der Weltliteratur findet sich eine Geschichte, die völlig realistisch und zugleich völlig parabelhaft ist. Sie spielt im Niemals- und Nirgendsland und verortet sich dennoch immer und überall. Das Buch ist der seltene Fall einer ganz und gar realistischen und durch und durch parabelhaften Erzählung.

Viele Monologe laden zum Nachdenken ein. „Der Fisch ist auch mein Freund“ oder „Solch einen Fisch habe ich noch nie gesehen, von solchem Fisch habe ich noch nie gehört. Aber ich muß ihn umbringen. Ich bin froh, daß wir nicht versuchen müssen, die Sterne umzubringen. ... Ich verstehe diese Dinge nicht, dachte er. Aber es ist gut, daß wir nicht versuchen müssen, die Sonne oder den Mond oder die Sterne umzubringen“.

Es geht aber nicht um den Kampf des Menschen gegen Tier & Natur. Vielmehr geht es um Ausdauer, Abgeschiedenheit, Ehrgeiz, Zufall, Beharrlichkeit und allen voran der Liebe zur Schöpfung.

„Der alte Mann und das Meer“ erscheint im Rowohlt Verlag und ist als Hard- und Softcover zu erwerben. Eine Leseprobe und Bestellinfos finden sich hinter diesem Logo-Link auf die Verlagsseite:

Viel Spaß beim Lesen!

Pressestimmen:

>> Ernest Hemingway, der Magier mit den schlichten Hauptsätzen und dem Gespür für alles Sinnliche. Und so geht es denn auch nicht um Entfremdung, Identität, Skepsis oder gar Angst, sondern einzig und allein um das Glück. Um die kühne Dreistigkeit, auf dem puren Glück zu bestehen. << (Die ZEIT) >> Der Klassiker erstrahlt in schlichter Schönheit. << (FAZ)


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