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Revier - Kleine Häfen


Küste ist nicht gleich Küste. Oft wechseln Küstenabschnitte nach ein paar hundert Metern ihre Charakteristik. Es kann nur hilfreich sein, die Unterschiede für sich zu nutzen und die Taktik anzupassen. In dem fünften Teil geht es um kleine Häfen...:

Je weiter nördlich ich fische, desto öfter finden sich nette kleine Häfen. Zu diesen von Menschenhand gebauten Plätzen gehört meistens eine mit Pflanzen bewachsene Mole und eine Fahrrinne mit abfallenden Kanten. Beutetiere aller Art lassen sich dort antreffen. In meinen Augen sind diese Spots ein gutes Revier für die Meerforelle.

Da diese Plätze aufgrund des Betriebes in den Sommermonaten nicht so attraktiv sind, befische ich diese künstlichen Riffe gerne im Winter wenn es ruhiger ist.

Die Wassertemperatur hinter einer Mole kann an einem sonnigen Wintertag schnell ein halbes Grad wärmer sein, als an der Küstenseite. Dieser kleine Temperaturunterscheid wirkt sich stark auf die Aktivität und Anwesenheit von Beutetieren aus. Zudem können gezeitenbedingt schöne Strömungen in den Fahrrinnen entstehen. Zwei gute Umstände, die ich in Kombination gerne nutze.


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