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Revier - Landspitzen


Küste ist nicht gleich Küste. Oft wechseln Küstenabschnitte nach ein paar hundert Metern ihre Charakteristik. Es kann nur hilfreich sein, die Unterschiede für sich zu nutzen und die Taktik anzupassen. In dem dritten Teil geht es um Landspitzen...:

Landspitzen haben ihren eigenen Rhythmus. Sie bilden sich meist an strömungsstarken Küstenlinien, Inseln und Halbinseln. Sie können aus Sand oder Steinen aufgebaut sein und verändern wetter- und jahresbedingt ihre Länge, Breite, Höhe und Form.

In fast allen Fällen haben sie zwei unterschiedliche Seiten, die je nach Wetterlage und Jahreszeit von den Meerforellen als Revier aufgesucht werden. Die Seite, die der größeren Strömung ausgesetzt ist, wird meistens schnell tief. Diese Seite bevorzuge ich im Sommer und Herbst. Dem strömenden, kälteren Wasser aus der Tiefe widme ich meine Beachtung.

Die strömungsärmere Seite habe ich im Winter und Frühjahr im Fokus. Das Wasser auf dieser flacheren Seite erwärmt sich schneller und begünstigt so das Vorkommen von Nährtieren der Meerforelle.

Ein Besuch der Landspitzen lohnt sich ganzjährig. Und natürlich befische ich immer beide Seiten. Doch manchmal sind Landspitzen so eng, dass es sich für mich bewährt hat, den ersten Durchgang der erfolgversprechenden Seite zu widmen.


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