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Revier - Riff


Küste ist nicht gleich Küste. Oft wechseln Küstenabschnitte nach ein paar hundert Metern ihre Charakteristik. Es kann nur hilfreich sein, die Unterschiede für sich zu nutzen und die Taktik anzupassen. In dem zweiten Teil geht es um das Riff...:

Riffe sind großartig. Sie bilden sich oft an Landspitzen und bestehen meistens aus mit Blasentang bewachsenen Steinen oder Sandformationen. Sie können gigantische Ausmaße annehmen. Mittlerweile seltener anzutreffen sind kleinere Muschelriffe.

Beide Riffarten befische ich auf die gleiche Art. Der Wind gibt mir dabei die Richtung vor. Ich starte immer von der Windseite aus, auf doppelter Wurfdistanz zur Riffkante, den Randbereich abfischend. Ein paar Schritte später folgen die ersten ufernahen Würfe direkt auf das Riff.

Da sich Meerforellen zu jeder Jahres- und Uhrzeit auf oder an das Riff stellen, gilt es vorsichtig zu sein. Sie stehen oft nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Erst wenn diese Bereiche abgefischt sind, betrete ich das Riff um die Außenbereiche abzufischen.

Häufig ist zu beobachten, dass Kollegen auf ein Riff waten und erst dann mit dem fischen starten. Solche Aktion sind nicht zielführend, verscheuchen sie doch so die Fische.

Riffe sind bei fast jeder Wetterlage fischbar und ganzjährig möglich, wobei ich kleine Riffe im Sommer & Herbst bevorzuge. Gerne im Zusammenspiel mit Gezeitenströmungen, wie sie im Kattegat anzutreffen sind. Größere Riffe wähle ich meist im Winter & Frühjahr.


K&B!

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